Im Chaos liegt nicht immer die Genialität

Im Chaos liegt die Genialität des Individuums (frei nach Einstein). Dies ist eine Allgemeinbetrachtung und bezieht sich nicht auf das was nun folgen wird. In einer anderen Zeit gab es nur eine Aufgabe, den Arbeitsplatz – auch Desktop genannt – so zu gestalten, daß sich Wohlfühlmomente einstellen. Mittlerweile sind es drei dieser Art und überall will Hand angelegt werden.

Fern des Chaos - Fedora
Das Desktop von Fedora

Ein Blick auf den Monitor

Zugegeben, was nun zu sehen ist, ist nicht überall der Urzustand. Dieser ändert nur in Windows ständig. Android und Linux werden von Dateien größtenteils verschont. Zumindest was die Oberfläche angeht. Android hat einen Launcher der ausreicht und Linux “Fedora” (Gnome) fährt eine andere Philosophie. Auf dem Windows-Desktop tummeln sich des öfteren Dateien, die am Ende des Arbeitsprozesses wieder entsorgt werden bzw. an eine andere Stelle verschoben werden.

 

Das Dock

Y'z-Dock
Seit es auf dem Mac zu sehen ist, haben viele Rechner es auch, das Dock.

Die Docks sind bei mir nicht mehr wegzudenken. Was Apple einst der Welt reichte, wurde überall mehr oder weniger übernommen. Manche Linux-Distributionen liefern ein Dock frei Haus, in Fedora richtet es ein Script (Shell). Windows selbst hat so etwas nicht, da sind es dann Programme die das Dock nachliefern. Auf meinem Windows-Systemen kommt seit jeher Y’z-Dock zum Einsatz. Der Indikator funktioniert allerdings nicht mit 64bit-Programmen. Es ist eben schon sehr betagt das Dock und erinnert an eine andere Zeit. Android hat keine Docks, sondern seine verschiedenen Launcher, die häufige benutzte Programme bereithalten können. Bei mir ist der Nova-Launcher mit zwei “Dockleisten” im Einsatz.

Standardprogramme unter Fedora und Windows 10, die wenige Klicks und noch weniger Mousemeter benötigen, sind Firefox und Thunderbird/MailClient. Was ich aber an Zeit mit meinen Mailprogrammen einspare, muß ich in die Konfiguration von Firefox stecken – den persönlichen Daten zuliebe.

 

Picture Music

Ich bearbeite meine Fotos seit kurzem im RAW-Format mit Capture One, was es nicht für Linux gibt. Ich könnte auch darktable nehmen, was für beide Systeme gibt oder auch JPG als Format wählen, aber es war auch hier Zeit für eine größere Veränderung. Da mein Notebook die schwächere Rechenleistung hat, sind RAW-Bearbeitungen auf dem großen Win-Rechner besser zu machen und mit Capture One hatte ich gute Ergebnisse in der Testphase erzielt.

Die Bildbetrachter sind in etwa gleich. FastStone auf Win und gThumb auf Fedora. Scribus dient hüben wie drüben als Layout-Programm für Flyer und andere Geschichten.

Für viele Grafiken, die ich erstelle und bearbeite, kommt Fireworks und Photoshop in betagten Varianten unter Windows zum Einsatz (alt aber gut). Hier und da sind sie noch im Netz zu haben (offiziell) und für meine Zwecke, den Blog, reichen beide Programme vollkommen aus. Musik ist auf dem Notebook nicht anzutreffen (kein guter Klang).


Es liegt was in der Luft: Windows und foobar2000

Windows 10
Windows 10: “Goog morning”
Start ∙ foobar2000 ∙ CAD

Langjährige Begleiter_innen dürfte einiges sehr vertraut sein. Die Zutaten (Klickbild):
– viel Musik
foobar2000
MilkDrop (aus Winamp)
CAD (“Fernsteuerung und Coveranzeige für Winamp und foobar2000)

Natürlich gibt es auch andere Programme zum Abspielen von Musik, aber für mich ist foobar2000 immer noch unschlagbar. Zum einen ist foobar2000 ein Community-Produkt, zum anderen in Sachen Schnelligkeit selbst mit Visualization “unschlagbar” und obendrein mit dem Skin “Silent Night” ein Hingucker. Allerdings lasse ich mit der Core-Version 1.1.7 eine recht “betagte” Ausgabe laufen. Ich hatte mal angedacht, nachdem die Hürde “Windows 7 auf Windows 10” genommen wurde, mit den foobar2000-Versionen mitzugehen, aber das war mir dann doch zuviel Kopfarbeit um den Player wieder so hinzubekommen, wie er zu sehen ist.

Wer Lust auf einen individuellen Hingucker hat, dem kann ich nur foobar2000 empfehlen. Und, hätte ich ja fast vergessen, ein Radio kann man sich auch dazu basteln.


Icon-Chaos mit Fedora (Linux)?

Der Tag fängt oft mit Linux Fedora und und einer Tasse Kaffee an. Viel kann ich aber in dieser Abteilung nicht zeigen, denn das Icon-Chaos, wie man es vielerorts so sieht, ist hier nur schwer möglich. Zumindest müsste man ein wenig mehr Hand anlegen, um alles fallen lassen zu könnenn, wo man gerade steht. wink

Als Bild gibt einmal die Ur-Variante mit geändertem Hintergrund und dann die Shell-Variante.

Kein Icon-Chaos mit Fedora
Das Desktop von Linux Fedora (Arbeitsplatz)

Android

Sony Xperia (ohne Icon-Chaos)
Schlichte Eleganz – Sony’s Xperia XZ1 (Designer-Preis)

Meine Handys hatten in den letzten Jahren nie die Grundfarbe schwarz, sondern weiß, ein südkoreanisches violett (orchid grey), ein japanisches rot (bordeaux) und das nun aktuelle japanische blau (moonlite blue). Einzig das Smartphone für die Beratung – aus einer anderen Zeit – hat schwarz als Grundfarbe (läuft im Urzustand, ohne Google & Co.).

Obwohl in der Welt der Smartphones selten Hand angelegt wird, gilt für mich mit ändern der Icons, Wallpaper und mehr, Wohlfühlmomente zu erzeugen, dem drohenden App-Chaos zu entfliehen. Zwar ist der Desktop meistens nur kurz zu sehen, da ständige sich etwas darüber legt, aber dieser Moment reicht für einen anständigen Gruselfaktor, wenn man das Chaos, was Android erzeugen kann, zulässt. Manchmal braucht es aber auch nicht viel, wie im vorliegenden Fall des Sony Xperia XZ1.



Das war es dann von hier aus aus der Reihe: Zeige mir dein Smartphone und ich sage dir was für ein Typ “Nerd” du bist. wink

Danke fürs vorbeischauen, schöne Zeit Euch. Anika.
Picture-Update: 27.10.2019